Freiehilfe Berlin

Jugendhilfe im Übergang

Straffällige Jugendliche und junge Erwachsene

Startpunkt

Logo StartpunktDas Modellprojekt wird seit dem 1.6.2011 gemeinsam mit Gangway e.V. umgesetzt. Durch diese Trägerkooperation profitiert das Projekt von dem „Know-How“ der beiden Träger: Gangway e.V. bringt die Erfahrung im Bereich Streetwork/Jugendarbeit ein und der Träger FREIE HILFE BERLIN e.V. bringt Kompetenzen aus der Arbeit mit Straffälligen innerhalb- und außerhalb der Justizvollzugsanstalten mit.
Das Beratungs- und Begleitungsangebot richtet sich an inhaftierte Jugendliche und Heranwachsende, die sogenannte “Endstrafer” sind und nicht unter Führungsaufsicht stehen. Bereits drei Monate vor Haftentlassung wird der Kontakt zu den Inhaftierten aufgenommen und die strukturierte Entlassung vorbereitet. Ziel ist, für diese Jugendlichen den Zugang zu den Hilfen zu ermöglichen, die sie benötigen um ein straffreies und selbstbestimmtes Leben führen zu können. (Wohnen, Ausbildung, Arbeit, Klärung des Lebensunterhalts, Schulden, soziale Kontakte, Suchtberatung, Behördenbegleitung, Asylfragen, u. a.). Die Betreuungszeit nach der Haft beträgt drei bis maximal sechs Monate. In dieser Zeit sollen die Jugendlichen dann in weiterführenden Hilfen oder anderen entwicklungsfördernden Strukturen angekommen sein.

Erreichbarkeit:
Die „Startpunkt“-Mitarbeiter/-innen sind montags von 14-18 Uhr in der Jugendstrafanstalt. An den anderen Tagen arbeiten sie aufsuchend im Rahmen der Einzelfallarbeit in ganz Berlin. Wir empfehlen Ihnen, bei Bedarf und Interesse Kontakt per Email aufzunehmen.


Ansprechpartner:
Frau Anne Killmann
E: info(at)startpunkt-berlin.de
M: +49 (0)176 32 66 34 45
F: +49 (0)30 47 03 37 48

 
Herr Matthias Gutjahr
E: info(at)startpunkt-berlin.de
M: +49 (0)1578 59 44 583
T: +49 (0)30 47 03 37 48


Telefonnummer in der Jugendstrafanstalt: +49 (0)30 90144 – 2928
Das Team-Startpunkt auf facebook.

Zuwendungsgeber: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft


Spurwechsel

Das Modellprojekt wird seit dem 1.1.2013 gemeinsam mit Gangway e.V. umgesetzt. Durch diese Trägerkooperation profitiert das Projekt von dem „Know-How“ der beiden Träger: Gangway e.V. bringt die Erfahrung im Bereich Streetwork/ Jugendarbeit ein und der Träger FREIE HILFE BERLIN e.V. bringt Kompetenzen aus der Arbeit mit Straffälligen innerhalb- und außerhalb der Justizvollzugsanstalten mit.
Das Beratungs- und Begleitungsangebot richtet sich an Jugendliche aus ganz Berlin, die zu einem Dauerarrest von mehr als zwei Wochen, einem „Beugearrest“- oder einem Warnschussarrest verurteilt wurden.
Logo_SpurwechselBereits in der Jugendarrestanstalt nehmen die Mitarbeiter/-innen Kontakt zu den jugendlichen Arrestanten auf und setzen nach der Entlassung aus der Jugendarrestanstalt ihre Arbeit fort. Dabei wird der aufsuchende Ansatz und keine Komm- Struktur praktiziert.
Ziel ist es, für diese Jugendlichen die Unterstützung zu organisieren, die sie benötigen um ein straffreies und selbstbestimmtes Leben führen zu können. (Wohnen, Schule. Ausbildung. Arbeit, Klärung des Lebensunterhalts, Schulden, soziale Kontakte, Suchtberatung, Behördenbegleitung, Asylfragen, u. a.) Die Betreuungszeit nach dem Arrest beträgt drei bis maximal sechs Monate. In dieser Zeit sollen die Jugendlichen dann in weiterführenden Hilfen oder anderen entwicklungsfördernden Strukturen angekommen sein.

Erreichbarkeit:
Die „Spurwechsel“-Mitarbeiter/-innen sind zwei Mal wöchentlich in der Jugendarrestanstalt. An den anderen Tagen arbeiten sie aufsuchend im Rahmen der Einzelfallarbeit in ganz Berlin. Wir empfehlen Ihnen, bei Bedarf und Interesse Kontakt per Email aufzunehmen.


Ansprechpartner:
Frau Julia Wendler
E: spurwechsel(at)freiehilfe.de
M: +49 (0)176 622 94 018
T: +49 (0)30 44 36 24 40
F: +49 (0)30 44 36 24 53

 
Frau Nadine Berger
E: spurwechsel(at)gangway.de
M: +49 (0)176 21 78 36 02
T: +49 (0)30 44 36 24 40
F: +49 (0)30 44 36 24 53


Zuwendungsgeber: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft


Ambulanten Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG)

Beratung nach §10 JGG

Das Angebot richtet sich an Jugendliche und Heranwachsende, deren Straftaten erkennen lassen, dass sie verschiedene Probleme haben (bspw. in der Schule, Ausbildung, im Elternhaus).
Im Rahmen der Beratung geht es um die Herausarbeitung der Straftathintergründe, die Entwicklung von Lebensperspektiven und angemessene Handlungs- und Konfliktlösungsstrategien, die eine Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen und erneute Straffälligkeiten vermeiden.
Die Beratung wird nur nach Zustimmung der jeweils zuständigen sozialpädagogischen Fachkraft des Jugendamtes/der Jugendgerichtshilfe erbracht.


Ansprechpartner:
Herr Frank Geppert
E: beratung(at)freiehilfe.de
T: +49 (0)30 44 36 24 40
F: +49 (0)30 44 36 24 53

Telefonische Erreichbarkeit
Montag: 9-12 und 13-16 Uhr
Dienstag: 9-12 und 13-18 Uhr
Donnerstag: 9-12 und 13-18 Uhr
Freitag: 9-12 Uhr



Vermittlung in nicht pädagogisch betreute Arbeitsleistungen/ Freizeitarbeiten nach §§ 10,15 JGG

Das Angebot richtet sich an Jugendliche und Heranwachsende, die die jugendgerichtliche Weisung/Auflage erhalten haben, Arbeitsleistungen zu erbringen.
Wir konzentrieren uns auf eine passgenaue Vermittlung in eine Arbeitsstelle, in der eigenverantwortliches Handeln und Verantwortungsübernahme und die Entwicklung einer Tagesstruktur gefördert werden.
Die Vermittlung erfolgt nur nach Zustimmung der jeweils zuständigen sozialpädagogischen Fachkraft des Jugendamtes/ der Jugendgerichtshilfe.


Ansprechpartner:
Herr L. Brandt
E: l.brandt(at)freiehilfe.de
T: +49 (0)30 44 36 24 40
F: +49 (0)30 44 36 24 53

Telefonische Erreichbarkeit
Montag: 9-12 und 13-16 Uhr
Dienstag: 9-12 und 13-18 Uhr
Donnerstag: 9-12 und 13-18 Uhr
Freitag: 9-12 Uhr


Finanzierung: Leistungsvereinbarung mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft